Einradsport

Was ist Einradsport?

Da es – wie der Name sagt – nur ein Rad besitzt, muss der Fahrer es aktiv in einer labilen Balance halten. Er sitzt dabei freihändig auf einem Bananensattel senkrecht über der Radnabe und tritt zwecks Bewegung und Balance in die Pedale – ähnlich wie beim Fahrrad. Durch das so genannte Pendeln, bei dem der Einradsportler das Rad eine halbe Umdrehung vor- und zurückbewegt, kann das Einrad auch auf der Stelle gehalten werden. Sehr gute Einradsporler können jedoch auch lange ohne Pedalbewegung auf dem Rad balancieren.
Die Kurbeln sind über die Tretlagerwelle fest mit der Radnabe verbunden. Anders als beim Fahrrad gibt es keinen Freilauf – gebremst wird daher durch Muskelkrafteinwirkung auf das Pedal gegen die Drehrichtung der Kurbel.

Einräder gibt es in verschiedenen Größen, von Miniatureinrädern mit einer Radgröße von 12 Zoll bis zu großen Einrädern mit einem Raddurchmesser von 50 Zoll. Die verbreitetsten Größen sind 20 und 24 Zoll. Kleinere Einräder sind wendiger und eignen sich so besser für Einradtricks, größere Einräder laufen ruhiger und ermöglichen höhere Geschwindigkeiten. Ähnlich verhält es sich mit der Kurbellänge: kürzere Kurbeln ermöglichen eine schnelle, kraftvolle Beschleunigung, z. B. gut für das Fahren von Pirouetten, lange Kurbeln bieten eine bessere Hebelwirkung, gut fürs Geländefahren. Einräder mit einer eckigen Gabel ermöglichen es, bei verschiedenen Tricks die Füße darauf zu stellen

Kunst- und Einradfahren ist gar nicht so schwer !!!

Am besten ihr probiert es selber einmal aus.
Für den Anfang braucht ihr nur ein paar Turnschuhe oder besser noch Turnschläppchen
und ganz normale Sportkleidung, die Räder bekommt Ihr von uns gestellt.

Training mit dem Einrad

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