Kunstradsport

Was ist Kunstradsport?

Beim Kunstradsport kommt es vor allem auf Gleichgewicht, Koordination und Konzentration an.
Ähnlich wie beim Bodenturnen oder beim Eiskunstlauf absolviert der Fahrer bei Wettkämpfen eine fünfminütige Kür, die von Kampfrichter („Schreiber“, „Ansager“) bewertet wird. Hierbei haben die Kunstradsportler einen Platz von 14m x 11m zum Fahren. Es gibt mehr als 250 Übungen, die jeweils mit Punkten bewertet werden.

Beim Kunstradsport muss der Sportler in der Kür verschiedene, vorher festgelegte Übungen in einer gewissen Zeit darbieten. Dies wird meistens mit Musik unterlegt.
Abzüge gibt es z.B. bei fehlerhafter Körperhaltung, überfahren der Begrenzung des Fahrkreises oder bei sogenannten Tippern (Berührung des Bodens mit den Füßen) und bei Stürzen
Es gibt es verschiedene Disziplinen wie: Einer-, Zweier-, Vierer- und Sechser-Kunstfahren.

Das Kunstrad – auch als Saalmaschine oder Hallenrad genannt – ist ein speziell ausgestattetes Rad.

Merkmale:

  • 22×30 cm rutschfester Sattel, der am Ende erhöht ist
  • Lenker ist ähnlich dem Rennradlenker, Griffe laufen parallel zum Boden
  • Lenker lässt sich um 360 Grad drehen
  • Keine Bremse
  • Keine Schaltung (1:1 Übersetzung)
  • Keine Lichter, Reflektoren oder ähnliches
  • Spezialreifen (von Continental)

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